Kann Ungarn zur Weltmeisterschaft zurückkehren? Wir erzählen Ihnen ihre Geschichte, ihre aktuelle Situation und ob es realistische Chancen für 2026 oder darüber hinaus gibt.
KEHRT ISLAND ZUR WM ZURÜCK?
Wer war nicht begeistert, als Island sich 2018 zum ersten Mal für eine Weltmeisterschaft qualifizierte? Das Team aus einem Land mit weniger Einwohnern als ein Stadtteil von Mexiko-Stadt verdiente sich den Respekt der ganzen Welt. Doch nach diesem Märchen holte sie die Realität hart ein: Sie verpassten die WM 2022 in Katar. Können sie 2026 zurückkehren? Wir berichten über ihre aktuelle Form, ihre europäischen Konkurrenten, welche Stars das Team anführen könnten … und warum man die Wikinger niemals unterschätzen sollte.
Wie das historische Debüt 2018 verlief
Island überraschte die Welt mit der Qualifikation für die WM 2018 in Russland. Es war das bevölkerungsärmste Team, dem dies gelang: nur 350.000 Einwohner. Doch sie kamen nicht zum Urlaub. Sie spielten 1:1 gegen Argentinien, kämpften bis zum Schluss gegen Nigeria und hinterließen einen bleibenden Eindruck. Der Weg nach Russland 2018: Sie gewannen ihre Gruppe in der europäischen Qualifikation vor Kroatien, der Ukraine und der Türkei. Ihre defensive Stärke und ihr Kollektivspiel waren ihre Hauptwaffen. Sie hatten Stars wie Gylfi Sigurðsson und Aron Gunnarsson in ihren Reihen. Am beeindruckendsten war nicht nur die sportliche Leistung, sondern der Wikingergeist, der Schlachtruf „HUH!“ und wie ein ganzes Land seinen WM-Traum lebte. Die Fußballwelt verliebte sich in Island.
Und was geschah dann?
Nach diesem Meilenstein folgte ein Leistungsabfall. Sie verpassten die Qualifikation für Katar 2022 und erlebten mehrere Trainer- und Generationswechsel. Doch das bedeutet nicht, dass sie aufgegeben haben.
Ihre aktuelle Form in der europäischen Qualifikation
Die Qualifikation für die Weltmeisterschaft aus Europa ist eine Odyssee. Es gibt viele starke Mannschaften und wenige Plätze: 16 direkte Startplätze plus 3 Playoff-Plätze unter mehr als 50 Teams. Doch Island versucht es mit der gleichen Entschlossenheit wie 2018.
Letzte Kampagne und Statistiken
In der Qualifikation für Katar schied Island nach einer schwachen Gruppenphase aus (3 Siege, 4 Unentschieden, 5 Niederlagen).
Sie verpassten die Qualifikation für die EM 2024, spielten aber in den Playoffs.
Ihre FIFA-Weltrangliste schwankte in den letzten Jahren zwischen Platz 60 und 80.
Trotz der Ergebnisse bleibt Island ein schwieriger Gegner: diszipliniert, körperlich stark und mit einem starken Kopfballspiel. Ihr Hauptproblem war der Mangel an Toren und der fehlende Generationswechsel.
Und wie sieht es 2026 aus?
Mit dem neuen WM-Format (48 Teams) hat Europa mehr Startplätze: 16 direkte + 3 in den Playoffs. Island muss entweder Gruppenerster werden oder sich über die Nations League oder die reguläre Qualifikation für die Playoffs qualifizieren.
Es wird nicht einfach, aber auch nicht unmöglich. Die Auslosung und die Gruppengegner werden maßgeblich über ihr Schicksal entscheiden.
Neue Persönlichkeiten und die Zukunft Islands
Obwohl Gylfi Sigurðsson und die Veteranen, die 2018 die Leistung erbrachten, nicht mehr dabei sind, übernimmt eine neue Generation junger Isländer das Ruder. Sie sind noch weit davon entfernt, Weltstars zu sein, aber sie haben Talent, Herz und Wikinger-DNA.
Spieler im Fokus
Hákon Arnar Haraldsson: Offensiver Mittelfeldspieler bei Lille, ein vielversprechender junger Spieler mit hervorragender Spielübersicht.
Isak Jóhannesson: Sohn einer isländischen Legende, ein Ausnahmetalent im Mittelfeld.
Albert Guðmundsson: Stürmer bei Genua, einer der aktuellen Top-Torschützen des Teams.
Arnór Sigurðsson: Mittelfeldspieler mit internationaler Erfahrung, Schlüsselspieler in der Übergangsoffensive.
Was braucht Island, um zurückzukehren?
Eine gute Auslosung in der Qualifikation, defensive Stabilität wie 2016–2018, einen beständigen Torschützen und etwas Glück. Die Unterstützung der Fans ist garantiert, aber der Spielraum für Fehler ist sehr gering.
Die gute Nachricht: Sie haben junge Spieler in starken Ligen, aktuelle WM-Erfahrung und ein klares taktisches System.
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