Der Videobeweis (VAR) wird bei der Weltmeisterschaft 2026 so häufig wie nie zuvor zum Einsatz kommen. Neue Technologien versprechen mehr Fairness und weniger Kontroversen. Wir informieren Sie hier ausführlich darüber.
WIRD ES BEI DER WM 2026 FREIWILLIGE GEBEN?
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 wird nicht nur ein Fest der Tore, Trikots und Leidenschaft sein, sondern auch eine einzigartige Gelegenheit für Tausende von Menschen, die davon träumen, das Turnier hautnah mitzuerleben. Die Rede ist von Freiwilligen. Von dieser riesigen Schar an Enthusiasten, die mit einem Lächeln dafür sorgen, dass alles reibungslos abläuft. Die USA, Mexiko und Kanada werden Tausende von ihnen beim größten Sportereignis der Welt willkommen heißen. In diesem Artikel erfahren Sie, wie viele Freiwillige benötigt werden, wie Sie selbst dazugehören können, was ihre Aufgaben sind und warum die Freiwilligenarbeit bei einer Weltmeisterschaft eine unvergessliche Erfahrung sein kann.
Die Schlüsselrolle der WM-Freiwilligen
Eine Weltmeisterschaft läuft nicht von allein. Hinter den Kulissen arbeiten Tausende von Menschen daran, dass alles reibungslos abläuft: vom Moment Ihrer Ankunft am Flughafen bis zum Erreichen Ihres Platzes im Stadion. Und genau hier kommen die Freiwilligen ins Spiel – das stille Herz des Turniers.
Was genau tun sie?
Freiwillige schießen keine Tore, aber sie ermöglichen es anderen, dies zu tun. Sie helfen in Bereichen wie Akkreditierung, Kundenservice, Transport, Sicherheit, Übersetzung, technische Abläufe und Logistik. Alles, was dazu beiträgt, dass ein Ereignis dieser Größenordnung für den Zuschauer makellos aussieht.
Fans an Flughäfen und Bahnhöfen begrüßen
Unterstützung in Stadien und Fanzonen
Delegationen, Presse und Sponsoren unterstützen
Bei Zeremonien und Sonderveranstaltungen mitwirken
Übersetzungen und interkulturelle Beratung leisten
Wissenswertes: Mehr als 17.000 Freiwillige haben an der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland teilgenommen. In Katar 2022 wurden über 20.000 Freiwillige aus mehr als 400.000 Bewerbern ausgewählt. Bis 2026 wird mit über 30.000 Freiwilligen gerechnet. Sie erhalten eine Vorausbildung, eine offizielle Uniform, Zugang zu Anerkennungsveranstaltungen und vor allem eine Erfahrung, die ihnen für immer in Erinnerung bleiben und ihren Lebenslauf bereichern wird.
Wie bewerbe ich mich und welche Voraussetzungen gelten?
Können Sie sich vorstellen, die Weltmeisterschaft hautnah mitzuerleben? Das ist gar nicht so unmöglich. Die FIFA und die Organisationskomitees eröffnen die offizielle Registrierung für Tausende von Plätzen in den verschiedenen Austragungsorten.
Voraussetzungen, Sprachkenntnisse und gute Laune
Um sich als Freiwilliger zu engagieren, müssen Sie kein Fußballexperte sein, aber Sie brauchen Begeisterung, Engagement und eine positive Einstellung. Obwohl die genauen Anforderungen je nach Land und Position variieren können, gibt es einige allgemeine Regeln, die Sie von Anfang an kennen sollten.
Mindestalter: 18 Jahre bis Juni 2026
Verfügbarkeit während der Turnierwochen
Englisch- oder Landessprache (Englisch, Spanisch oder Französisch)
Proaktive Einstellung, Toleranz und soziale Kompetenz
Für einige Positionen sind technische Kenntnisse oder Erfahrung erforderlich.
Der Auswahlprozess umfasst in der Regel Online-Interviews, Eignungstests und Gruppenaktivitäten. In einigen Fällen, wie beispielsweise in Katar, gab es freiwillige Trainingslager, um reale Situationen zu simulieren. Wussten Sie schon? Bei der WM 2006 in Deutschland war der jüngste Freiwillige 18 und der älteste 74 Jahre alt! Die Leidenschaft für Fußball kennt kein Alter. Freiwillige erhalten zwar kein Gehalt, aber dafür Vergünstigungen wie Verpflegung während ihres Einsatzes, Fahrkarten für den Nahverkehr, eine offizielle Teilnahmebescheinigung und ein weltweites Netzwerk, das ihnen Türen zu einer Anstellung öffnen kann.
Die Wirkung und das Vermächtnis des Ehrenamts
Über die reine Hilfe hinaus verändert das Ehrenamt bei einer Weltmeisterschaft Leben. Tausende persönliche Geschichten bestätigen dies: lebenslange Freundschaften, neue Karrierewege und die Befriedigung, Teil von etwas Großem zu sein.
Freiwilligenarbeit als kulturelle Brücke
Eines der wichtigsten Vermächtnisse ist die geschaffene kulturelle Brücke.
Menschen aus aller Welt arbeiten zusammen, leben zusammen, lernen aus ihren Unterschieden und entdecken, dass Fußball mehr verbindet als trennt.
Freundschaftsnetzwerke, die jahrelang halten
Berufsmöglichkeiten im Sport- und Tourismusbereich
Unvergessliche Teamarbeit Erfahrungen
Persönlicher Stolz, Teil der Geschichte zu sein
Inspiration für neue soziale und gemeinnützige Projekte
Wissenswertes: Nach der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika gaben über 70 % der befragten Freiwilligen an, dass sich ihr Leben nach dem Turnier zum Besseren verändert habe. Viele begannen sogar eine Karriere im Sportmanagement. 2026, mit drei Gastgeberländern und vielfältigen Kulturen, wird das Freiwilligenprogramm inklusiver und bereichernder denn je sein. Eine einzigartige Gelegenheit für alle, die Fußball lieben und etwas bewegen wollen.
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