Planen Sie einen Besuch der Fußball-Weltmeisterschaft 2026? Hier erfahren Sie alles Wichtige über Ticketpreise, die verschiedenen Ticketarten, wie Sie an Tickets gelangen und was Sie vor dem Kauf beachten sollten.
WIE VIELE PLATZIERUNGSPLÄTZE WIRD DIE CONMEBOL FÜR DIE WM 2026 VERFÜGEN?
Die Weltmeisterschaft 2026 findet in einem komplett überarbeiteten Format statt, was auch Änderungen bei der Anzahl der Startplätze pro Kontinentalverband mit sich bringt. CONMEBOL, der Dachverband der südamerikanischen Nationalmannschaften, erhält dadurch mehr Startplätze. In diesem Artikel erklären wir, wie viele Startplätze Südamerika erhält, wie diese verteilt sind, welche Teams als Favoriten gelten und wie dieses neue System die Tür für ein historisches Debüt oder unerwartete Überraschungen öffnen könnte.
Mehr Startplätze für Südamerika
Die FIFA bestätigte, dass die Weltmeisterschaft 2026 mit insgesamt 48 Mannschaften stattfinden wird. Damit wird das Format mit 32 Mannschaften, das seit der WM 1998 in Frankreich galt, abgelöst. Diese Erweiterung öffnet die Tür für mehr Länder weltweit, und die CONMEBOL bildet da keine Ausnahme: Von den zehn Mitgliedsländern dieses Verbandes qualifizieren sich sechs direkt für die Weltmeisterschaft, ein weiteres spielt in den Playoffs.
Verteilung der Startplätze
Sechs direkte Startplätze für die CONMEBOL
Ein zusätzlicher Startplatz für die interkontinentalen Playoffs
Interessanterweise hätten Mannschaften wie Paraguay oder Chile in den letzten 20 Jahren an mehr Weltmeisterschaften teilgenommen, wenn dieses System bereits seit 1998 in Kraft gewesen wäre.
Wie werden die CONMEBOL-WM-Qualifikationsspiele ausgetragen? Die CONMEBOL hat beschlossen, ihr klassisches Round-Robin-Qualifikationsformat beizubehalten, das von vielen als das anspruchsvollste der Welt angesehen wird. Jedes Team bestreitet 18 Spiele (ein Hin- und Rückspiel gegen die anderen neun Gegner) und sammelt Punkte für eine gemeinsame Tabelle. Dieses System bleibt bis zur Weltmeisterschaft 2026 trotz der neuen Startplätze unverändert.
Vorteile und Herausforderungen des neuen Systems
Die Wettbewerbsfähigkeit bleibt an jedem Spieltag erhalten.
Jedes Spiel ist entscheidend: Es gibt keine leichten Gruppen.
Jetzt haben mehr Teams echte Chancen.
Der siebte Platz scheidet nicht sofort aus.
Mehr Spielraum für eine Aufholjagd nach einem schlechten Start.
Dieses neue Szenario weckt neue Erwartungen.
Venezuela hat sich beispielsweise noch nie für eine Männer-Weltmeisterschaft qualifiziert, doch mit mehr zu vergebenden Startplätzen steigen ihre Chancen. Dasselbe gilt für Teams, die die Qualifikation oft nur knapp verpassen, wie Paraguay oder Peru. Interessant: Seit Einführung dieses Formats im Jahr 1998 hat sich nur Brasilien ohne Playoffs für jede Weltmeisterschaft qualifiziert. Selbst Argentinien und Uruguay hatten mehr als einmal Mühe, sich zu qualifizieren.
Die Playoffs: Die letzte Chance
Der siebte Platz in der CONMEBOL-Qualifikation berechtigt nicht direkt zur Teilnahme, bietet aber über die interkontinentalen Playoffs eine letzte Chance. In diesen Playoffs kämpfen Teams aus anderen Konföderationen um die letzten beiden Tickets für die Weltmeisterschaft 2026. Es wird nicht einfach, aber auch nicht unmöglich.
Wie funktioniert das interkontinentale Playoff?
Sechs Teams nehmen teil: eines von jedem Kontinentalverband (außer der UEFA) + ein zusätzliches vom Gastgeberverband (CONCACAF).
Die beiden bestplatzierten Teams erreichen direkt das Halbfinale.
Die anderen vier spielen eine Vorrunde.
Die beiden Sieger qualifizieren sich für die Weltmeisterschaft.
Sie wird in einem einzigen Stadion im K.-o.-System ausgetragen.
Interessant: 2018 qualifizierte sich Peru für die WM, nachdem sie Neuseeland in den Playoffs besiegt hatten. 2022 verloren sie gegen Australien. Südamerika hat in solchen Spielen sowohl gute als auch schlechte Erfahrungen gemacht, aber sie sind immer wettbewerbsfähig.
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